„Hinaus!“

Und sie stampfte sogar mit dem Fuß auf. Dann schlug sie die Tür zu und schloß sie ab. Stebelkoff, der mich immer noch an der Schulter festhielt, erhob wieder den Zeigefinger, und während ein nachdenkliches Lächeln seinen Mund langsam in die Breite zog, richtete er seinen fragenden Blick auf mich und sah mich starr an.

„Ich finde Ihre Handlungsweise lächerlich und schändlich!“ sagte ich wütend mit gedämpfter Stimme.

Er hörte nicht darauf, obgleich er keinen Blick von mir wandte.

„Das müßte man un–ter–suchen!“ sagte er nachdenklich.

„Aber wie durften Sie mich so vorschieben? Wer sind diese? Was ist das für ein Frauenzimmer? Sie packen mich an der Schulter und schieben mich vor – was soll das bedeuten!“

„I, Teufel! Irgend so eine ihrer Unschuld Beraubte ... ‚die oft sich wiederholende Ausnahme‘ – Sie folgen?“ Und er stemmte seinen Finger gegen meine Brust.

„Zum Teufel!“ Mit einem Klapps stieß ich seinen Finger fort.

Doch plötzlich und ganz unerwartet begann er zu lachen, lautlos, lange, belustigt. Schließlich setzte er seinen Hut auf, und mit schnell verändertem und schon wieder finsterem Gesicht bemerkte er, die Stirn runzelnd:

„Und die Wirtin müßte man instruieren ... man muß sie aus der Wohnung jagen, – unbedingt, und so schnell als möglich, sonst werden sie hier noch ... Sie werden sehen! Behalten Sie meine Worte, Sie werden schon sehen! I, Teufel!“ fluchte er plötzlich wieder erheitert. „Sie werden doch noch auf Grischa warten?“