„Aber wie spricht er denn? In welcher Sprache?“
„In menschlicher.“
„Aber was sagt er denn zu Euch?“
„Heute sagte er, daß ein Esel mich besuchen und dumme Fragen stellen werde. Willst wahrlich nicht wenig wissen.“
„Furchtbar sind Eure Worte, gebenedeiter, heiligster Vater,“ sagte das Mönchlein kopfschüttelnd; doch in seinen erschrockenen Äuglein lag ein bißchen Mißtrauen.
„Siehst du hier diesen Baum?“ fragte nach einigem Schweigen Pater Ferapont.
„Jawohl, heiliger Vater.“
„Deiner Meinung nach ist’s eine Ulme, meiner Meinung nach aber ist’s ein ganz anderes Ding.“
„Was ist es denn?“ Das Mönchlein schwieg in vergeblicher Erwartung.
„Meistens in der Nacht,“ sagte plötzlich nach längerem Schweigen Pater Ferapont. „Siehst du diese zwei großen Äste? In der Nacht streckt Christus von dort seine Arme mir entgegen und sucht mich mit diesen Armen, das sehe ich deutlich, und ich zittere. Furchtbar, o furchtbar!“