Mitjä runzelte finster die Stirn, ein krankhaftes Gefühl erfaßte ihn. „Nein, wirklich, was dann, wenn er ankommt ... mit diesen Gefühlen ... und sie schlafen bereits ... und auch sie schläft vielleicht gleichfalls ... im selben Hause ...?“ Ein böser Gedanke stieg in seinem Herzen auf.
„Schneller, Andrei, jage!“ schrie er außer sich.
„Aber es kann auch sein, daß sie sich noch nicht hingelegt haben,“ meinte Andrei nach einem Weilchen Nachdenken. „Timofei sagte, daß sich ihrer dort viele versammelt haben ...“
„Auf der Poststation?“
„Nein, nicht dort; bei Plastunoffs, im Einkehrhaus, also sozusagen in der Herberge, das wäre so eine freie Station für die Reisenden, ohne Post.“
„Ich weiß, ich weiß. Aber was sagst du da von vielen, die sich dort versammelt hätten? Wie viele? Wer das?“ Mitjä war durch die unerwartete Nachricht außergewöhnlich erregt.
„Timofei erzählte so. Alles Herren: aus der Stadt zwei, was für welche, weiß ich nicht, aber sie sollen aus der Stadt sein und dann noch zwei andere, angereiste, wie er sagte, und wer kann wissen, vielleicht noch jemand, ich hab ihn nicht viel ausgefragt. Sie haben angefangen Karten zu spielen, sagte er.“
„Karten?“
„So ist denn wohl möglich, daß sie noch nicht schlafen, wenn sie Karten zu dreschen angefangen haben. Was wird es denn jetzt viel an der Zeit sein, gut, wenn es elf ist.“
„Schneller, Andrei, so jage doch!“ schrie ihm Mitjä abermals zu.