„Wegen Piron,“ antwortete Maximoff.
„Wegen Piron? Wer ist denn das?“ fragte Mitjä in seliger Stimmung.
„Das ist ein bekannter französischer Schriftsteller, Piron. Wir zechten alle, es – es war eine große Gesellschaft, wir tranken Wein. Zur Jahrmarktszeit. Sie hatten mich dazu eingeladen, und ich begann zuerst mit Epigrammen: ‚Bist du es, Boileau? Welch lächerlich Gewand!‘ Boileau aber antwortet, er begebe sich auf einen Maskenball, das heißt, er geht in eine Badstube, hi – hi, und da bezogen sie es auf sich. Ich aber sagte schnell ein anderes, das allen Gebildeten gut bekannt ist, ein etwas scharfes:
‚Ein Faun bin ich und Du bist Sappho,
Die Dichterin, die hehre,
Doch fandst Du leider noch immer nicht,
Den geraden Weg zum Meere.‘
Doch sie ärgerten sich darüber noch mehr und fingen an, mich deswegen auf höchst unanständige Weise zu schimpfen, ich aber wollte es wieder gutmachen und erzählte zu meinem Pech, um meine Aktien zu verbessern, eine sehr gebildete Anekdote von Piron, wie man ihn in die Académie Française nicht hat aufnehmen wollen, und wie er daraufhin für seinen Grabstein ein Epitaphium geschrieben hat:
‚Ci-gît Piron qui ne fut rien
Pas même un académicien.‘