„Das sollten Sie lieber nicht tun, meine Herren, das von der ‚Schmach‘. Das habe ich Ihnen doch nur aus Anständigkeit gesagt, ich hätte es nicht zu sagen gebraucht, ich habe es Ihnen sozusagen geschenkt. Und Sie wollen das gleich schwarz auf weiß niederschreiben! – Ach nun, schreiben Sie, schreiben Sie, was Sie wollen,“ brach er verächtlich und gereizt ab, „– ich fürchte Sie nicht und ... bleibe stolz vor Ihnen!“

„Und würden Sie nicht auch sagen, welcher Art diese Schmach wäre?“ fragte wieder freundlich der Untersuchungsrichter.

Der Staatsanwalt runzelte geärgert die Stirn.

„Nein, c’est fini, geben Sie sich weiter keine Mühe. Und wozu sich besudeln? Hab mich schon sowieso an Ihnen besudelt. Sie sind es nicht wert, weder Sie noch sonst jemand ... Genug davon, meine Herren, ich sage nichts mehr.“

Es war gar zu bestimmt gesagt. Der Untersuchungsrichter gab es auf, weiter in ihn zu dringen, doch da sah er am Blick des Staatsanwalts, daß dieser die Hoffnung noch nicht verloren hatte.

„Aber können Sie nicht wenigstens das eine angeben: Wie groß war die Summe, die Sie in der Hand hielten, als Sie bei Herrn Perchotin eintraten, wieviel Rubel waren es?“

„Nein, das will ich nicht angeben.“

„Herrn Perchotin haben Sie, glaube ich, gesagt, daß es dreitausend gewesen seien, die Sie angeblich von Frau Chochlakoff erhalten hätten.“

„Es ist möglich, daß ich ihm das gesagt habe. Aber genug, meine Herren, ich sage nicht, wieviel es waren.“

„Dann haben Sie wohl die Güte, zu erzählen, wie Sie hierher nach Mokroje gefahren sind, und alles, was Sie nach der Ankunft hier getan haben.“