„Ja ja!“ Der Bauer seufzte von ganzem Herzen auf.

„Leb wohl, Matwei.“

„Leb wohl, bist ’n guter Bursch, jawohl.“

Die beiden Jungen gingen weiter.

„Das war ein guter Kerl,“ sagte Koljä zu Ssmuroff. „Ich rede gern mit dem einfachen Volke. Es freut mich immer, wenn ich ihm Gerechtigkeit widerfahren lassen kann.“

„Warum aber hast du ihm vorgelogen, daß wir in der Schule gedroschen würden?“ fragte Ssmuroff.

„Man mußte ihn doch beruhigen!“

„Wieso?“

„Sieh mal, Ssmuroff, ich mag es nicht, nochmals gefragt zu werden, wenn man mich nicht nach dem ersten Wort verstanden hat. Manches läßt sich überhaupt nicht erklären. Er glaubt, daß jeder Schüler gedroschen wird, und seiner Meinung nach muß das auch so sein: Was ist denn das für ein Schüler, der nicht seine Portion Wichse kriegt? denkt er bei sich. Und nun soll ich ihm plötzlich sagen, daß es bei uns nie Prügel gibt! Damit würde ich ihn doch tief betrüben. Übrigens kannst du das noch nicht verstehen. Wer mit dem Volk reden will, der muß vorher das Reden erlernen.“

„Nur mach diesmal, bitte, keine Geschichten, sonst kommt wieder so ein Skandal heraus, wie damals mit der Gans.“