Ach! mag es doch wieder gehen,

Damit das Köpfchen mich hörte!

– Denn es wäre sonst gar zu dumm ...

Ein Schwein ist der Kerl, ein geborenes Schwein, aber er hat sich dabei doch ganz flott ausgedrückt. Und er hat sogar den Kummer über das schwache Köpfchen hineingeflochten, und seine ganze ‚soziale‘ Sehnsucht, nach Petersburg zu kommen, liegt in diesem ‚Ach!‘ Wie er aber wütend war, Herrgott! daß sie ihn vor die Tür gesetzt hatte! Er knirschte selbst hier noch vor Wut!“

„Er hat sich auch schon gerächt,“ sagte Aljoscha. „Er hat einen Bericht an die ‚Gerüchte‘ geschickt, in dem er über sie herzieht.“

Und Aljoscha erzählte ihm kurz von der Nachricht aus dem Petersburger Blatt.

„Das kann allerdings nur Rakitin getan haben!“ sagte Mitjä finster, nachdem er unruhig zugehört hatte, und er biß nervös die Unterlippe. „Das ist wieder echt Rakitin! Diese Korrespondenzen ... ich weiß ... wieviel Schändlichkeiten geschrieben worden sind ... über Gruscha zum Beispiel ... Und auch über sie, über Katjä ... Hm!“

Er erhob sich und schritt besorgt im Zimmer auf und ab.

„Mitjä, ich kann heute nicht lange bei dir bleiben,“ sagte Aljoscha nach kurzem Schweigen. „Morgen ist ein unheimlich großer Tag für dich: Gottes Gericht wird sich über dir vollziehen ... und du sprichst heute, anstatt Ernstes zu reden, weiß Gott, wovon ... Das, das wundert mich ...“

„Nein, wundere dich nicht,“ unterbrach ihn Mitjä erregt. „Was soll ich denn immer wieder von diesem stinkenden Hunde reden? Haben wir denn noch immer nicht genug über den Mörder gesprochen? Ich will nichts mehr von ihm hören, von dieser Ausgeburt der Idiotin. Gott wird ihn totschlagen, das wirst du sehen, schweig!“