„Nichts.“

„Was heißt das?“

„Nun ja, sie ist hier gewesen, was geht das Euch an? Laßt mich in Ruh.“

„Nein, ich werde dich nicht in Ruh lassen! Du sagst es mir sofort, wann sie hier war!“

„Ich hab sogar vergessen, an sie auch nur zu denken,“ sagte Ssmerdjäkoff mit einem verächtlichen Lächeln. Und plötzlich wandte er wieder das Gesicht zu Iwan Fedorowitsch und blickte ihn mit einem so haßerfüllten Blicke an, als wäre er vor lauter Haß bereits irrsinnig geworden. Es war derselbe Blick, mit dem er ihn auch während seines zweiten Besuches vor einem Monat sekundenlang angesehen hatte.

„Wie seht Ihr denn selber aus, warum seid Ihr denn so abgemagert?“ fragte er boshaft.

„Was geht dich meine Gesundheit an, antworte darauf, wonach du gefragt wirst!“

„Aber warum sind denn Eure Augen so gelb geworden, das Weiße vom Augapfel ist ja ganz gelb. Quält Ihr Euch denn so gewaltig?“

Er lächelte verächtlich und brach dann in lautes Lachen aus.

„Hör, ich habe dir gesagt, daß ich nicht ohne Antwort fortgehen werde!“ rief Iwan maßlos gereizt.