„Ich auch, ich auch, auch ich komme mit!“ rief er, immer hopsend, unter dünnem, fröhlichem Gelächter mit einem seligen Gesicht, und natürlich zu allem bereit. „Nehmen Sie auch mich mit!“

„Na, habe ich’s nicht gesagt, daß das von Sohn ist!“ rief triumphierend Fedor Pawlowitsch. „Der echte, von den Toten auferstandene von Sohn! Wie hast du dich denn von dort losgerissen? Was hast du denn dort vorvonsohniert? Und wie hast du nur dem schönen Mahle den Rücken gekehrt? Dazu muß man doch eine eherne Stirn haben! Ich habe sie, über deine aber, Bruder, wundere ich mich! Nun, spring herein, hop! Laß ihn, Wanjä,[11] es wird lustiger sein! Er kann sich hier irgendwie vor den Füßen hinlegen. Wirst du vor den Füßen liegen, von Sohn? Oder soll man ihn neben dem Kutscher unterbringen? ... Spring mal auf den Bock, von Sohn.“

Doch Iwan Fedorowitsch, der sich inzwischen schon gesetzt hatte, stieß plötzlich Maximoff mit aller Kraft vor die Brust, so daß der weit zurückflog. Es war nur ein Zufall, daß er nicht hinfiel.

„Fahr zu!“ rief Iwan Fedorowitsch wütend den Kutscher an.

„Aber, was fällt dir ein? Was sollte denn das bedeuten? Warum hast du ihn so fortgestoßen?“ fuhr zwar Fedor Pawlowitsch sofort auf, doch der Wagen rollte schon davon. Iwan Fedorowitsch antwortete nicht.

„Sieh mal einer an, wie du bist!“ brummte Fedor Pawlowitsch nach zwei Minuten Schweigen und schielte nur vorsichtig auf seinen Sohn. „Hast selbst diesen ganzen Klosterbesuch ausgedacht, selbst alles angestiftet, selbst gutgeheißen, warum ärgerst du dich denn jetzt?“

„Sie haben wirklich genug Blödsinn geschwatzt, erholen Sie sich doch etwas,“ schnitt ihm Iwan Fedorowitsch grob das Wort ab.

Fedor Pawlowitsch schwieg wieder etwa zwei Minuten lang.

„Ein Gläschen Kognak wäre jetzt nicht übel,“ bemerkte er bedeutsam. Doch Iwan Fedorowitsch antwortete wieder nicht.

„Nun, wenn wir ankommen, wirst auch du eins trinken.“