„Ja, ich gehe,“ sagte Gruschenka, die vom Sofa ihren Umwurf nahm. „Aljoscha, mein Lieber, begleite mich!“

„Gehen Sie, gehen Sie doch schneller fort!“ bat Aljoscha flehend.

„Lieber Aljoschenka, begleite mich! Ich werde dir unterwegs ein schönes, schönes Wörtchen sagen! Ich habe ja nur für dich, Aljoschenka, diese Szene gespielt. Begleite mich, Liebling, wirst später damit zufrieden sein.“

Aljoscha wandte sich von ihr ab. Gruschenka lief hell lachend aus dem Hause.

Katerina Iwanowna hatte einen Nervenanfall. Sie schluchzte, konnte nicht atmen, glaubte zu ersticken. Alle bemühten sich um sie.

„Ich habe Sie gewarnt,“ sagte ihr die ältere Tante, „ich habe Sie immer wieder von diesem Schritt abzuhalten versucht ... Sie sind viel zu heißblütig, wie kann man nur als Dame so etwas tun! Sie kennen diese Geschöpfe nicht; von dieser aber sagt man, sie soll die Schlimmste von allen sein ... Nein, Sie sind viel zu eigenwillig!“

„Das ist ja ein Tiger!“ schrie Katerina Iwanowna außer sich. „Warum hielten Sie mich zurück, Alexei Fedorowitsch, ich hätte sie durchgeprügelt, durchgeprügelt!“

Sie hatte nicht die Kraft, sich vor Aljoscha zusammenzunehmen, vielleicht wollte sie es auch nicht einmal.

„Peitschen muß man sie, auf dem Schafott, durch den Henker, öffentlich! ...“

Aljoscha zog sich erschrocken zur Tür zurück.