Als Peredonoff am Abend am Garten der Werschina vorbeiging, hielt diese ihn an.

„Hat sich der Umschlag gefunden?“ fragte sie.

„Ja,“ antwortete Peredonoff, „Warja sagt, sie hätte ihn verbrannt.“

Die Werschina lachte und die grauen, leichten Rauchwölkchen ihrer Zigarette zitterten leise in der stillen Abendluft.

„Merkwürdig, wie unvorsichtig Ihr Schwesterchen ist,“ sagte sie, „so ein wichtiger Brief und ohne Umschlag. Man hätte doch am Poststempel sehen können, woher der Brief kommt und wann er abgeschickt wurde.“

Peredonoff war sehr ärgerlich. Vergebens bat ihn die Werschina, hereinzukommen, vergebens versprach sie ihm, aus den Karten wahrzusagen, — Peredonoff ging.

Dennoch zeigte er seinen Freunden den Brief und prahlte damit. Seine Freunde glaubten ihm.

Er selber wußte nicht recht, sollte er glauben oder nicht. Für jeden Fall beschloß er, am Dienstag mit seinen Rechtfertigungsvisiten bei den Honoratioren der Stadt zu beginnen, denn am Montag soll man nichts Neues unternehmen, weil es ein Unglückstag ist.