Peredonoff sah erschreckt und verstört aus, als er nach Hause kam. Schon im Vorzimmer schrie er mit heiserer, aufgeregter Stimme:
„Warwara, wo ist der Umschlag?“
„Was für ein Umschlag?“ fragte Warwara und ihre Stimme zitterte.
Sie blickte ihn niederträchtig an, und wäre rot geworden, wenn sie sich nicht geschminkt hätte.
„Der Umschlag zu dem Brief von der Fürstin,“ erklärte Peredonoff und sah erschreckt und wütend auf Warwara.
Warwara lachte gezwungen.
„Ich habe ihn verbrannt,“ sagte sie, „was sollte ich sonst mit ihm anfangen. Soll ich die Umschläge aufbewahren und mir eine große Sammlung anlegen? Für Umschläge gibt keiner einen Groschen. Nur für leere Bierflaschen bekommt man in den Wirtschaften Geld.“
Peredonoff ging ärgerlich im Zimmer auf und ab und knurrte:
„Es gibt allerhand Fürstinnen. Das kennt man. Vielleicht wohnt diese Fürstin hier.“
Warwara stellte sich so, als könne sie garnicht verstehen, woran er eigentlich zweifelte. Doch war ihr recht unbehaglich zumute.