„Was ist denn dabei. Sie mußte renoviert werden; sind wir denn verpflichtet, für eine Zeit zu zahlen, in der wir die Wohnung gar nicht benutzen konnten? Und dann vor allem, — sie ist unglaublich frech.“
„Na, frech ist Ihre Wirtin darum, weil Ihr ... Schwesterchen ein etwas zu heftiges Temperament hat,“ sagte die Werschina mit einer leichten Betonung auf dem Worte „Schwesterchen“.
Peredonoff runzelte die Stirn und blickte mit halbverschlafenen Augen stumpf vor sich hin. Die Werschina fing von andern Dingen zu reden an. Peredonoff zog aus seiner Tasche ein Bonbon, wickelte es aus der Papierhülle und kaute es. Zufällig blickte er auf Martha und dachte dabei, daß sie ihn beneide, und daß auch sie gern ein Bonbon essen würde.
Soll ich ihr geben oder nicht, dachte Peredonoff, — nein, wozu. Oder soll ich ihr doch geben, sonst denken sie am Ende ich wäre geizig. Sie werden denken: er hat so viele, seine Taschen sind ganz voll.
Und er zog eine Handvoll Bonbons aus der Tasche.
„Da haben Sie,“ sagte er und reichte die Bonbons erst der Werschina, dann Martha, „es sind gute Bonbons, sie sind teuer; dreißig Kopeken habe ich für das Pfund gezahlt.“
Sie nahmen je ein Stück. Er sagte:
„Nehmen Sie doch mehr. Ich habe viele, und die Bonbons sind gut, — etwas Schlechtes werde ich nicht essen.“
„Danke, ich will nicht mehr,“ sagte die Werschina rasch und ohne Ausdruck.
Und dasselbe wiederholte dann Martha, nur ein wenig unsicher. Peredonoff blickte sie mißtrauisch an und sagte: