Peredonoff wurde lebendiger.

„Neue Tapeten hat sie angekleistert, ganz gemeine Tapeten,“ berichtete er, „kein Stück paßt zum andern. So ist im Speisezimmer über der Tür ein ganz anderes Muster; — überall im Zimmer sind gewundene Linien und Blumen, über der Tür aber glatte Streifen mit Nelken darauf. Außerdem eine ganz andere Farbe. Wir hatten es zuerst gar nicht bemerkt, da kam eines Tages Falastoff und lacht. Jetzt lachen alle darüber.“

„Das glaub ich, so eine Gemeinheit,“ stimmte die Werschina bei.

„Wir sagen ihr nichts davon, daß wir ausziehen,“ sagte Peredonoff, und ließ dabei seine Stimme sinken. „Sobald wir eine Wohnung finden, ziehen wir um, aber sie darf es nicht wissen.“

„Das ist selbstverständlich,“ sagte die Werschina.

„Sonst macht sie uns einen Skandal,“ sagte Peredonoff, und seine Augen blickten furchtsam. „Da soll man ihr noch für einen Monat den Zins zahlen; für so ein Loch.“

Peredonoff lachte aus vollem Halse vor lauter Freude, daß er ausziehen würde ohne den Zins bezahlt zu haben.

„Sie wird ihn eintreiben lassen,“ bemerkte die Werschina.

„Mag sie, sie bekommt nichts,“ sagte Peredonoff trotzig. „Wir waren nach Petersburg gefahren und während der Zeit stand die Wohnung leer.“

„Ja, aber die Wohnung gehörte doch Ihnen,“ sagte die Werschina.