„Gehen Sie zu!“ sagte die Kokowkina, „ein rechter Windbeutel sind Sie!“

Ludmilla lachte und sagte:

„Und wenn es nur vor lauter Langeweile wäre, suchen Sie mir einen Mann!“

„Was für einen wollen Sie denn haben?“ fragte die Kokowkina und lächelte.

„Er muß brünett sein, liebste Freundin, unbedingt muß er brünett sein,“ sagte sie schnell, „tief brünett. So tief wie ein Teich. Da haben Sie gleich eine Vorlage: — wie Ihr Pensionär, er muß ebenso schwarze Augenbrauen haben und ebensolche Augen, sein Haar muß bläulichschwarz sein und seine Wimpern ganz dicht, ganz dunkelschwarze Wimpern. Er ist ein hübscher, ein sehr, sehr hübscher Junge! Sehen Sie, — verschaffen Sie mir so einen.“

Bald darauf verabschiedete sich Ludmilla. Es wurde schon dunkel. Sascha begleitete sie.

„Aber nur bis zur Droschke!“ bat Ludmilla mit weicher Stimme und blickte Sascha zärtlich an. Er wurde rot und verlegen.

Auf der Straße wurde Ludmilla wieder lustig und begann den Jungen auszufragen:

„Sind Sie auch hübsch fleißig? Lesen Sie auch bisweilen?“

„Das tue ich wohl,“ antwortete Sascha, „weil ich sehr gerne lese.“