„Danke für die Begleitung, lieber Junge,“ sagte Ludmilla, drückte fest Saschas Hand und setzte sich in die Droschke.
Sascha lief nach Hause und dachte fröhlich an das fröhliche Mädchen.
Ludmilla kam sehr vergnügt nach Hause, sie lächelte und schien an etwas Lustiges zu denken. Die Schwestern erwarteten sie. Sie saßen im Speisezimmer an dem runden Tisch, über dem eine Hängelampe brannte. Auf dem weißen Tischtuch blinkte eine braune Flasche Sherry-Brandy aus Kopenhagen und hell glänzte ihr mit süßer Flüssigkeit behafteter Hals. Rings um die Flasche standen Teller mit Aepfeln, Nüssen und türkischer Marmelade.
Darja hatte einen kleinen Strich; ihr Gesicht war gerötet, ihr Haar zerzaust und sie war nur halb angekleidet. Sie sang sehr laut. Ludmilla hörte schon von weitem den vorletzten Vers des bekannten Liedchens:
Wo blieb die Flöte, wo das Kleid?
Die Lippen sind zum Kuß bereit.
Scham weicht der Furcht, Furcht weicht der Scham —
Das Hirtenmädchen schluchzt vor Gram:
Vergiß, was du gesehn!
Auch Larissa saß am Tisch, — vornehm und ruhig-freundlich, sie aß einen Apfel, den sie zuvor mit einem Fruchtmesser in Scheiben geschnitten hatte. Sie lachte: