Es war ihm sehr angenehm, von Ludmilla eingeladen worden zu sein.

„Weißt du auch, wo ich wohne? Willst du kommen,“ fragte Ludmilla.

„Ich weiß. Schon recht, ich werde kommen,“ sagte er fröhlich.

„Aber komm bestimmt,“ wiederholte Ludmilla streng, „ich werde dich erwarten, hörst du?“

„Aber wenn ich zu viele Schulaufgaben haben sollte?“ sagte Sascha, mehr aus Gewissenhaftigkeit, als daß er tatsächlich um der Aufgaben willen nicht gekommen wäre.

„Ach, Dummheiten, komm nur,“ drängte Ludmilla, „man wird dir nicht das Fell über die Ohren ziehen.“

„Aber warum soll ich kommen?“ fragte Sascha lächelnd.

„Einfach darum. Du kommst. Ich habe dir einiges zu erzählen und zu zeigen,“ sagte Ludmilla, hüpfte und sang dazu, zupfte an ihrem Röckchen und spreizte ihre rosigen Fingerchen, „komm du mein Lieber, mein Goldner, mein Süßer.“

Sascha lachte.

„Erzählen Sie schon heute,“ bat er.