„Das ist unehrlich!“

Aber Ludmilla kniete auf seiner Brust und drückte ihn mit den Händen zu Boden. Sascha suchte mit Gewalt freizukommen, doch Ludmilla kitzelte ihn wieder. Beide lachten unbändig. Vor lauter Lachen mußte sie ihn schließlich loslassen und blieb auf dem Boden liegen. Sascha sprang auf. Er war ganz rot geworden und sehr enttäuscht.

„Nixe!“ rief er.

Und die Nixe lag auf dem Boden und lachte aus vollem Halse.

Ludmilla nahm Sascha zu sich auf den Schoß. Das Ringen hatte sie erschöpft, jetzt blickten sie einander fröhlich in die Augen und lächelten.

„Ich bin zu schwer für Sie,“ sagte Sascha, „ich werde Ihre Knie plattdrücken, lassen Sie mich lieber neben Ihnen sitzen.“

„Das macht nichts, bleib nur,“ antwortete Ludmilla sanft, „du hast doch selber gesagt, daß du es liebtest zärtlich zu sein.“

Sie streichelte seine Stirn. Er schmiegte sich dicht an sie. Sie sagte:

„Du bist sehr hübsch.“

Sascha wurde rot und lachte.