„Die alte, eklige Schachtel hält ihn fest; sie bindet ihn an ihre Röcke, damit er fleißig lernt.“

Darja sagte mitfühlend:

„Und er ist auch dumm genug und weiß sich nicht freizumachen.“

„Mit einem Baby sich einzulassen,“ murmelte Valerie verächtlich.

Beide Schwestern verhielten sich teilnehmend zu Ludmillas Kummer, obgleich sie sie neckten. Sie liebten alle einander, wenn auch nicht herzlich, so doch zärtlich: eine oberflächliche, teilnehmende Liebe! Darja sagte:

„Laß doch das Weinen; wegen eines grünen Jungen verdirbt man sich nicht die Augen. Es ist doch wirklich beinah, als steckte der Satan hinter dem Bengel.“

„Wer ist der Satan?“ rief Ludmilla heftig und wurde dunkelrot vor Zorn.

„Liebes Kind,“ antwortete Darja gelassen, „was hilft’s, daß du jung bist, nur ...“

Darja ließ den Satz unbeendet und pfiff schrill durch die Zähne.

„Unsinn!“ sagte Ludmilla und ihre Stimme hatte einen merkwürdig metallenen Klang.