Peredonoff erschrak. Er ergriff das Glas, in welches Wolodin eben erst eingeschenkt hatte, spritzte den Inhalt gegen die Wand und murmelte hastig eine Beschwörungsformel.

Dann wandte er sich zu Wolodin, drohte ihm mit der Faust und sagte wütend:

„Ich bin schlauer als du!“

Warwara lachte aus vollem Halse. Wolodin sagte mit gekränkter, zitternder Stimme, — es klang tatsächlich wie ein Blöken:

Sie kennen allerhand Zaubersprüche, Ardalljon Borisowitsch, und benutzen sie auch; ich habe mich aber niemals mit der Magie abgegeben. Ich bin weder gewillt noch imstande, Ihren Schnaps und gleichviel was für Dinge zu behexen; hingegen scheint es mir nicht unmöglich, daß Sie selber mir alle Bräute forthexen.“

„Noch was,“ sagte Peredonoff böse, „was mach ich mit deinen Bräuten, da kann ich mir schon was Besseres aussuchen.“

„Geben Sie acht,“ fuhr Wolodin fort, „Sie sitzen im Glashause und werfen mit Steinen!“

Peredonoff faßte erschreckt nach seiner Brille:

„Was redest du da,“ brummte er, „deine Zunge geht wie ein Mühlrad.“

Warwara blickte Wolodin vorwurfsvoll an und sagte ärgerlich: