„Ich habe keineswegs im Sinne, dir zu schaden, Ardalljon Borisowitsch; außerdem will ich keine Bonbons, weil ich sie gar nicht mag.“
Peredonoff ließ den Mut sinken. Warwara sagte lachend:
„Laß doch die Dummheiten, Ardalljon Borisowitsch! Wodurch sollte er dir denn schaden?“
„Jeder Idiot kann einem was anhaben!“ sagte Peredonoff gedehnt.
Wolodin streckte seine Unterlippe vor, schüttelte den Kopf und sagte:
„Wenn Sie, Ardalljon Borisowitsch, so über mich zu denken belieben, so kann ich darauf nur erwidern: ich danke Ihnen bestens! Wenn Sie so über mich denken, was bleibt mir dann zu tun übrig? Wie habe ich das zu verstehen und in welchem Sinne?“
„Sauf Schnaps, Pawluschka, und gib mir auch einen,“ sagte Peredonoff.
„Nehmen Sie es ihm nicht übel, Pawel Wassiljewitsch,“ versuchte Warwara Wolodin zu beruhigen, „er redet nur so in den Tag herein. Er weiß ja selber nicht, was er spricht.“
Wolodin schwieg still, machte immer noch ein gekränktes Gesicht und goß Schnaps aus der Flasche in die Gläser. Warwara sagte:
„Wie kommt es nur, Ardalljon Borisowitsch, daß du den Schnaps trinkst, den er dir eingeschenkt hat? Er könnte ihn doch z. B. behext haben, — siehst du nicht, er murmelt etwas, seine Lippen bewegen sich.“