Peredonoff murmelte unverständliche Worte und seine Zähne schlugen hörbar aneinander. Die trübsten Befürchtungen und Vorahnungen quälten ihn. Traurig stand er auf und das kleine, graue gespenstische Tierchen lief flink hin und her, hin und her, und kicherte.
Die Gäste waren frühzeitig gekommen. Sie hatten viele Kuchen, Aepfel und Birnen mitgebracht.[10] Warwara empfing alles freudestrahlend, und nur um der guten Sitte zu genügen, sagte sie ein Mal ums andere:
„Aber ich bitte! Warum haben Sie sich so bemüht?“
Schien es ihr aber, als hätte dieser oder jener etwas Billiges oder Schlechtes gebracht, so ärgerte sie sich. Auch gefiel es ihr nicht, wenn zwei Gäste ein und dasselbe brachten.
Ohne viel Zeit zu verlieren, setzte man sich an die Kartentische. Man spielte an beiden Tischen das Pochspiel.
„Was ist denn das!“ rief die Gruschina, „mein König ist blind.“
„Und auch meine Dame ist geblendet,“ sagte die Prepolowenskaja und betrachtete aufmerksam ihre Karten, „und der Bube auch.“
Nun machten sich alle daran, ihre Karten zu untersuchen. Prepolowenskji sagte:
„Also darum schien es mir die ganze Zeit so, als wären die Karten rauh. Ich fühle und denke — hat der Kerl aber ein rauhes Hemd an, und nun kommt es heraus, daß es von diesen Löchern ist. Da hat er nun tatsächlich ein rauhes Hemd an.“
Alles lachte; nur Peredonoff blieb finster. Warwara sagte schmunzelnd: