„Es gereicht der Wirtin zur Ehre, wenn ihre Pirogge gegessen wird,“ rief Murin fröhlich.

Der Anblick der Schnapsflaschen tat ihm wohl; auch freute er sich, daß er im Spiel gewonnen hatte.

Eifriger als alle andern aßen Wolodin und zwei junge Beamte, — sie suchten sich die besten und größten Stücke aus und verschlangen den Kaviar mit wahrem Heißhunger. Die Gruschina lachte gezwungen und sagte:

„Pawel Iwanowitsch ist betrunken und hat doch scharfe Augen. Er läßt das Brot liegen und macht sich an die Pastete.“

Als hätte sie für ihn den Kaviar gekauft! Und unter dem Vorwand, sie müsse die Damen mit diesen schönen Sachen bewirten, stellte sie sie recht weit von ihm fort. Wolodin aber ließ sich die Laune nicht verderben und begnügte sich mit dem, was man ihm gelassen hatte: er hatte sich beeilt, gleich im Anfang recht viel vom Allerbesten zu essen, so daß ihm jetzt alles gleich sein konnte.

Peredonoff blickte auf die Kauenden, und es schien ihm, daß alle über ihn lachten. Warum denn? Worüber denn? Wütend aß er alles, was ihm gerade unter die Finger kam; er aß unappetitlich und gierig.

Nach dem Essen wurde wieder gespielt. Doch bald wurde es Peredonoff langweilig. Er warf die Karten auf den Tisch und sagte:

„Daß euch der Teufel hole! Ich habe kein Glück! Wie langweilig! Warwara, komm, — wir gehen nach Hause.“

Gleichzeitig mit ihm erhoben sich auch die andern.

Im Vorhaus bemerkte Wolodin, daß Peredonoff einen neuen Spazierstock hatte. Er betrachtete ihn grinsend von allen Seiten und fragte: