Aber kann das helfen? dachte er. Der Kater hat eine zu starke Elektrizität im Fell, — das ist eben das Unglück.

Einmal kam er auf den Gedanken, den Kater scheren zu lassen.

Gedacht — getan. Warwara war nicht zu Hause, — sie war zur Gruschina gegangen und hatte sich ein Fläschchen Kirschlikör in die Tasche gesteckt, — so konnte ihn niemand stören. Peredonoff band den Kater an eine Schnur, — aus einem Taschentuch drehte er ein Halsband, — und führte ihn zum Friseur.

Der Kater miaute wild, sprang nach rechts, nach links, stemmte sich entgegen. In seiner Verzweiflung warf er sich einigemal auf Peredonoff, — aber Peredonoff hielt ihn mit seinem Spazierstock fern. Die Gassenjungen liefen in Scharen hinterdrein, schrien und lachten. Die Vorübergehenden blieben stehen. Man steckte die Köpfe zum Fenster hinaus. Peredonoff schleifte den Kater an der Schnur und ließ sich durch nichts aus der Fassung bringen.

Endlich war er beim Friseur und sagte:

„He, rasieren Sie mal den Kater, aber ganz glatt.“

Die Jungen waren in Haufen vor der Tür stehen geblieben und krümmten sich vor Lachen. Der Friseur war beleidigt und wurde rot. Er sagte, — und seine Stimme zitterte leise:

„Entschuldigen Sie, mein Herr, das ist nicht unseres Amtes. Zudem habe ich nie einen rasierten Kater gesehn. Das wird wohl die neueste Mode sein, die noch nicht bis zu uns gedrungen ist.“

Peredonoff hörte ihm zu in blödem Nichtverstehen. Er rief:

„Charlatan! Sag lieber — ich kann es nicht!“