„Wie soll ich wissen, wo die Fürstin jetzt lebt.“

„Du lügst! Du weißt es!“ sagte Peredonoff ganz entsetzt.

Er wußte nicht, ob er dem Sinn ihrer Worte glauben sollte oder dem verräterischen Tonfall ihrer Stimme, — und das ängstigte ihn, wie alles, was er nicht begreifen konnte. Warwara entgegnete:

„Wieso denn! Vielleicht ist sie aus Petersburg fortgefahren, — sie hat mich doch nicht um Erlaubnis zu fragen.“

„Aber vielleicht ist sie wirklich hier?“ fragte Peredonoff eingeschüchtert.

„Vielleicht ist sie wirklich hier,“ ahmte ihn Warwara nach. „Sie hat sich in dich vergafft und ist hergekommen, um sich an dir sattzusehen.“

Peredonoff rief:

„Du lügst! sie hat sich nicht in mich vergafft?“

Warwara lachte laut und boshaft.

Von jenem Tage an achtete Peredonoff aufmerksam darauf, ob er nicht irgendwo die Fürstin sehen würde. Manchmal schien es ihm, als blickte sie durch die Tür oder zum Fenster herein! — sie beobachtet ihn, horcht auf jedes Wort, sie tuschelt mit Warwara.