Sie lachte und ging weiter. Sascha folgte ihr ungeschickt, stolperte allaugenblicklich und wußte nicht wohin vor Verlegenheit.
Sie hatten die Schlucht durchschritten und setzten sich auf einen vom Winde gebrochenen Birkenstamm. Ludmilla sagte:
„Oh wieviel Sand ich in den Schuhen habe; ich kann nicht mehr gehen.“
Sie zog den Schuh ab, klopfte ihn aus und blickte schelmisch auf Sascha.
„Ein schönes Füßchen?“ fragte sie.
Sascha wurde noch röter und wußte gar nicht, was er sagen sollte.
Ludmilla zog den Strumpf vom Fuß.
„Ein weißes Füßchen?“ fragte sie wieder, eigentümlich und schelmisch lächelnd. „Auf die Kniee! Küssen!“ sagte sie streng, und eine bezwingende Härte breitete sich über ihr Gesicht.
Sascha kniete schnell nieder und küßte ihren Fuß.
„Es ist angenehmer ohne Strümpfe,“ sagte Ludmilla, schob die Strümpfe in ihre Tasche und zog die Schuhe auf die bloßen Füße.