Ludmilla, die Zigeunerin, trat auf ihn zu und sagte mit verstellter, tiefer Stimme:
„Mein lieber Herr, ich will dir wahrsagen.“
„Geh zum Teufel!“ rief Peredonoff.
Das plötzliche Erscheinen der Zigeunerin hatte ihn erschreckt.
„Guter Herr, mein goldner Herr, gib mir deine Hand. Ich sehe es an deinem Gesicht, — du wirst reich werden, du wirst ein hoher Vorgesetzter werden,“ bettelte Ludmilla und nahm einfach Peredonoffs Hand.
„Sieh zu, daß du mir nur Gutes sagst,“ brummte Peredonoff.
„O, du mein diamantner Herr,“ wahrsagte Ludmilla, „du hast viele Feinde, man wird dich angeben, du wirst weinen; unter einem Zaune wirst du sterben.“
„Ach du Luder!“ schrie Peredonoff und riß seine Hand los.
Ludmilla war mit einem Satz in der Menge verschwunden. Valerie löste sie ab, — sie setzte sich neben Peredonoff und flüsterte zärtlich:
„Ich bin eine span’sche Dirne,