„Stoßen Sie mich nicht, ich muß doch bitten!“ schrie weinerlich die zaghafte Dame in Blau mit dem gläsernen Sternchen und dem Papiermond an der Stirn, — die Nacht.

„Er hat den Preis erhalten und bildet sich ein, daß die Damen vor ihm auseinandertreten müssen,“ hörte man jemand böse zischen.

„Wenn Ihr mich doch selber nicht durchlaßt,“ antwortete der Germane mit verhaltenem Zorn.

Endlich war er irgendwie bis zu den Preisrichtern vorgedrungen und empfing das Album aus Werigas Händen. Die Musik spielte einen Tusch. Aber die Töne gingen unter in einem wüsten Gelärm.

Man hörte Schimpfworte. Man umringte den Germanen, stieß ihn und schrie:

„Die Maske herunter!“

Der Germane schwieg. Es wäre ihm ein kleines gewesen, sich durch die Menge durchzuschlagen, — aber augenscheinlich scheute er sich davor, seine Kräfte handgreiflich anzuwenden. Gudajewskji packte das Album, und im selben Augenblick riß jemand dem Germanen die Maske vom Gesicht. Die Menge brüllte auf:

„Es ist ein Schauspieler!“

Die Vermutung hatte sich bewahrheitet: es war der Schauspieler Bengalskji. Er rief ärgerlich:

„Nun ein Schauspieler! ist denn was dabei? Ihr selber gabt mir doch eure Zettel.“