Warwara schmunzelte. Er brummte:

„Hier treiben sich Weiber herum. Man muß nachsehen. Eine hat sich zu mir ins Schlafzimmer gedrängt, — wollte sich als Köchin verdingen. Aber wozu brauche ich eine Köchin mit einer Stülpnase.“

Wolodin lachte, meckerte und sagte:

„Weiber pflegen auf den Straßen zu sein; zu uns haben sie aber nicht die geringsten Beziehungen, und wir werden sie nicht an unseren Tisch heranlassen.“

Alle drei setzten sich an den Tisch. Man trank Schnaps und aß Piroggen dazu. Es wurde mehr getrunken als gegessen.

Peredonoff war finster. Alles war für ihn sinnlos, unzusammenhängend, plötzlich, — wie ein Alp. Der Kopf schmerzte ihn fürchterlich. Eine Vorstellung kehrte hartnäckig wieder, — Wolodin war sein Feind. Sie wechselte ab mit dem aufdringlichen, schweren Gedanken: man muß Pawluschka totschlagen, ehe es zu spät ist. Dann werden alle feindlichen Listen offenbar werden.

Wolodin wurde schnell betrunken und schwatzte irgend etwas Unzusammenhängendes, um Warwara zu unterhalten.

Peredonoff war erregt.

„Jemand kommt da,“ murmelte er. „Laßt niemand herein. Sagt, ich wäre fortgefahren um zu beten; ins Schabenkloster.“

Er fürchtete, Besuch würde ihn stören. Wolodin und Warwara amüsierten sich; sie dachten, er wäre nur betrunken. Sie zwinkerten einander zu, gingen einzeln an die Tür, klopften, sprachen mit verstellten Stimmen: