Peredonoff kochte vor Wut. Als er aber Warwara sah, befiel ihn eine quälende Angst, und er brachte kein Wort über die Lippen.

Ganz früh am Morgen des nächsten Tages legte er sich ein Messer zurecht, — ein kleines Gartenmesser in einer ledernen Scheide; vorsichtig trug er es in seiner Tasche. Den ganzen Vormittag über, — bis zu seinem frühen Mittagessen, — saß er bei Wolodin. Er sah zu, wie jener arbeitete und machte dumme Bemerkungen. Wolodin war wie immer froh, daß Peredonoff sich mit ihm abgab; seine Dummheiten hielt er für witzig.

Das gespenstische Tierchen tummelte sich den ganzen Tag über um Peredonoff. Nach dem Essen ließ es ihn nicht schlafen. Es hatte ihn ganz zerquält. Und dann, als er gegen abend einschlafen wollte, weckte ihn ein komisches Weib; Gott weiß, woher es gekommen war. Es hatte eine Stülpnase und war widerlich. Es trat an sein Bett heran und murmelte:

„Kwas[14] brauen, Pasteten backen, den Braten braten.“

Es hatte dunkle Wangen, aber seine Zähne blitzten.

„Geh zum Teufel!“ rief Peredonoff.

Das Weib mit der Stülpnase verschwand, als wäre es nie dagewesen.

Es wurde abend. Der Wind heulte dumpf im Schornstein. Ein langsamer Regen schlug leise und hartnäckig an die Fensterscheiben. Hinter den Fenstern war alles ganz schwarz.

Wolodin war bei Peredonoffs, — Peredonoff hatte ihn noch am Morgen gebeten, zum Tee zu kommen.

„Niemand hereinlassen. Hörst du, Klawdjuschka?“ schrie Peredonoff.