Rot im Gesicht, betäubt vom Schnaps kreischte Wolodin und schob seine Lippen vor. Er wurde immer gemeiner in seiner Art mit Peredonoff umzugehen.
„Man hat dich übers Ohr gehauen, Ardascha,“ sagte er wegwerfend-mitleidig.
„Ich hau dich übers Ohr!“ brüllte Peredonoff auf.
Schrecklich und drohend schien ihm Wolodin. Er mußte sich verteidigen.
Schnell riß er das Messer heraus, stürzte sich auf Wolodin und stach ihn in den Hals. Das Blut spritzte im Bogen.
Peredonoff erschrak. Das Messer entfiel seiner Hand.
Wolodin röchelte und wollte mit den Händen an den Hals greifen. Es war ihm anzusehen, daß er zu Tode erschrocken war, immer schwächer wurde und die Hände nicht mehr bis zum Halse heben konnte. Plötzlich erstarrte er und fiel auf Peredonoff. Ein stoßweises Gewinsel entrang sich seiner Brust, als käme er an Atem zu kurz, — dann wurde er still. Vor Entsetzen winselte auch Peredonoff und dann, — nach ihm, — Warwara.
Peredonoff stieß Wolodin von sich. Schwer fiel er zu Boden. Er röchelte, zuckte mit den Beinen und starb. Seine starr hinaufgerichteten Augen verglasten.
Aus dem Nebenzimmer kam der Kater, roch am Blut und miaute böse. Warwara stand wie erstarrt. Auf den Lärm kam Klawdja gelaufen.
„Herr des Himmels! Mord! Mord!“ kreischte sie.