„Ein Aas ist sie wohl,“ gab Wolodin zu und lachte, „warte nur, vielliebste Wirtin, ich werde dir schon einen Gefallen tun. Wollen wir auch den Saal besauen! Jetzt ist es doch egal, heute wird sie nicht mehr herkommen. Wird sich müdehopsen auf dem Rasen und dann schlafen gehen.“

Und er wälzte sich beinah vor Lachen und sprang wie ein Schaf umher. Die Prepolowenskaja stachelte ihn an:

„Natürlich! Pawel Wassiljewitsch, Sie müssen jenes Zimmer auch beschmieren. Was glotzen Sie nach ihr? Und wenn sie auch kommen sollte, dann kann man ihr einfach sagen, daß sie alles selber in der Betrunkenheit angerichtet hat.“

Wolodin lief, hüpfend und lachend, in den Saal und machte sich daran, die Tapeten mit seinen Stiefelsohlen zu bearbeiten.

„Warwara Dmitriewna,“ schrie er, „geben Sie doch bitte einen Bindfaden.“

Warwara wackelte wie eine Ente durch den Saal ins Schlafzimmer und brachte ein verknotetes und zerfasertes Bindfadenendchen. Wolodin machte eine Schlinge, stellte einen Stuhl mitten in den Saal und befestigte die Schlinge an dem Lampenhaken in der Decke.

„Das ist für die Wirtin!“ schrie er, „sie muß doch was haben, woran sie sich vor Wut aufhängen kann, wenn Sie ausgezogen sind.“

Beide Damen schrieen vor Lachen.

„Geben Sie ein Stückchen Papier!“ rief Wolodin, „und einen Bleistift.“

Warwara stöberte wieder im Schlafzimmer und brachte dann einen Fetzen Papier und einen Bleistift. Wolodin schrieb: „Für die Wirtin“ und befestigte das Papier an der Schlinge. Dabei machte er die albernsten Bewegungen. Dann bearbeitete er wieder wie ein Rasender die Wände mit seinen Sohlen und sein Körper flog von der Erschütterung. Sein Gejohl und sein blökendes Gelächter füllte das ganze Haus. Der weiße Kater hatte ängstlich die Ohren angezogen, blinzelte aus dem Schlafzimmer herüber und wußte augenscheinlich nicht, wohin er flüchten sollte.