„Ach du Aas!“

Sie schrie aus vollem Halse und war sehr ausgelassen. Dann fingen sie auf dem Hofe zu tanzen an. Die Prepolowenskaja und Warwara gingen durch die Küche in die Wohnstube und setzten sich ans Fenster, um zu sehen, was auf dem Hofe vorging.

Peredonoff und die Jerschowa hatten sich umarmt und tanzten auf dem Rasen um einen Birnbaum herum. Peredonoffs Gesicht war wie sonst — stumpf und ganz ohne Ausdruck. Wie auf etwas Leblosem hüpfte die goldene Brille mechanisch auf seinem Nasenrücken hin und her, ebenso das kurzgeschorene Haar auf seinem Kopf. Die Jerschowa quiekte, juchzte, fuchtelte mit den Händen und schwankte. Durchs Fenster rief sie Warwara zu:

„He da, hochnasige Person, komm doch heraus, — wollen tanzen! Oder ekelt dir vor unserer Gesellschaft?“

Warwara wandte sich ab.

„Hol’ dich die Pest,“ rief die Jerschowa, „ich bin halbtot.“ Sie wälzte sich auf den Rasen und zog Peredonoff nach sich.

So saßen sie und hielten sich umarmt, dann tanzten sie wieder. Das wiederholte sich etlichemal: bald tanzten sie, bald ruhten sie sich auf einer Bank unter dem Birnbaum oder einfach im Grase aus.

Wolodin sah aus dem Fenster auf die Tanzenden und amüsierte sich königlich. Er schüttelte sich vor Lachen, schnitt allerhand Fratzen, krümmte sich, zog die Knie hoch und frohlockte:

„Das ist ein Hauptspaß, — zum Wälzen!“

„Verfluchtes Aas!“ sagte Warwara geärgert.