„Ach, ich brauche sie halt,“ sagte die Prepolowenskaja und lächelte vielsagend.

„Liebes Herz, sagen Sie bitte — wozu?“ flehte Warwara neugierig.

Die Prepolowenskaja neigte sich dicht an Warwaras Ohr und flüsterte:

„Wenn man sich mit Nesseln abreibt, so wird man nicht mager. Das machen die Nesseln, daß meine Genitschka so rundlich ist.“

Es war überall bekannt, daß Peredonoff die dickeren Frauen bevorzugte, die mageren hingegen verschmähte. Warwara war ganz betrübt, daß sie schlank war und immer mehr abmagerte. Was tue ich, um recht viel Fett anzusetzen? — das war eine ihrer größten Sorgen. Ueberall fragte sie: „Wissen Sie nicht ein Mittel?“ Und die Prepolowenskaja glaubte sicher, daß Warwara sich jetzt nach ihrem Rezept mit Nesseln abreiben, und auf diese Weise sich selber strafen würde.

III

Peredonoff ging zusammen mit der Jerschowa auf den Hof. Er murmelte: