— 3. Auflage —

Geh. Mk. 5.—, geb. Mk. 6.50

Schon vor Erscheinen des „Ssanin“ trat Artzibaschew durch seine Novellen an die Spitze der jungrussischen Literatur. Er war der erste, der rein erotische Probleme zum Ausgangspunkt seines dichterischen Schaffens nahm. Mit tiefem psychologischen Verständnis zergliedert er die geistige Entwicklung der modernen Russen und baut dann auf der Grundlage seiner seelischen Analysen seine starke überschäumende Handlung auf. Prächtige Arbeiten dieser Art sind die beiden Novellen dieses Bandes: „Millionen“ und „Der Tod des Iwan Lande“. Mit gleichem Beifall wie Ssanin wurde dieser Novellenband aufgenommen, ja es mag Artzibaschews Künstlertum in diesen Erzählungen einen noch gesteigerten Ausdruck gefunden haben.

Ludwig Bauer schrieb u. a. in einer sehr anerkennenden Besprechung in den „Münchener Neuesten Nachrichten“: „Die erste Erzählung schildert uns die Leiden des Millionärs Mishujew, die zweite jene des Iwan Lande, eines wahren Christen, der an die Menschen glaubt. Diese beiden Seelen werden vor uns mit so behutsamer Hand ausgebreitet, wie nur Dichterhände es vermögen ... Die beiden Erzählungen könnten literarisch Anlaß zu noch manchem Tadel geben. Aber — was ist Literatur? Hier ist Besseres: Seele.“

Druck von Mänicke u. Jahn, Rudolstadt.

Anmerkungen zur Transkription

Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.

Die Schreibweise der Buchvorlage wurde weitgehend beibehalten. Offensichtliche Fehler wurden stillscheigend korrigert. Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme des russischen Originaltextes, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):