Die im Germanischen Museum deponierte Kreßische Münzsammlung enthält drei dieser Stücke.
[45] Müllner hat noch: »dessen gleichen an läng und dicke zur selben zeit in der stadt Nürnberg nit war, dessen gestalt gegen den kleinen knaben sehr lächerlich zu sehen gewest«.[46] Müllner hat die genauere Angabe: »haben seidene fahnen getragen, an denen seidene beutel gehängt, darinnen die goldgulden gelegen«.[47] Ein bestimmtes Gebäck. Vgl. Grimms Wörterbuch III, 86.[48] Würfel-becher oder -trichter. Vgl. Schmeller, Bayerisches Wörterbuch I, 362 f.[49] Nach Müllner wurden im ganzen »84,000 zettul eingeleget«.[50] Das bezieht sich wohl auf die ausgesetzten Gewinne bei diesen nebenher gehenden Volksspielen, als welche man sich vermutlich Wettlaufen, Wettspringen, Steinstoßen u. a. m. zu denken hat.[51] Vgl. Anmerkung 15.[52] Ring zum Andenken. »Dann aber nannte man so einen besonderen Ring, der aus drei ineinander gefügten Ringen bestand« (Grimms Wörterbuch 2, 942).[53] Deckel an einem Scharnier.[54] Bair. magele, magöllein (nürnb. magölla), magellel u. s. w. von italien. (lombardisch) miolo: ein Becher. Die Form des so benannten Bechers war offenbar nicht überall die gleiche, sondern örtlich verschieden. Vgl. Schmeller I, 1575; Grimm VI, 1901.[55] d. h. durch Punzenarbeit verziertes.[56] Mit weißsilbernen Schuppen verziert?[57] Schälchen zum Sprengen.[58] Wohl so viel wie: einen hohen, mit Tupfen oder Punkten verzierten Becher.[59] Wohl so viel wie: Waidmesser, Hirschfänger.[60] Trinkgeschirr in Form eines Ofens?[61] »in Glühhitze gehämmertes« Vgl. Grimm 9. 2730.[62] Ist damit eine Art Vexierring gemeint?[63] d. h. mit gravierten Beschlägen.[64] Beute, Gewinn.[65] Gedreht.[66] Aufrichtung der ehernen Schlange durch Moses.[67] Wohl Verschreibung für: eingelassens.[68] Vgl. Grimm IV, 1660.[69] Es ist wohl zu lesen: geschwitzs. Vgl. Anm. 27.[70] Den dritten Gewinn s. unter Nr. 374.[71] Der bekannte Medailleur.[72] So. Der Sinn erfordert einen Ausdruck für »einlogiert«. Das genannte Gasthaus (»beim Bitterholt«) ist der heute noch existierende »Bayerische Hof.«[73] = Mäntelein = Schalen.[74] Vgl. Anm. 36.[75] Reproduktion des ganzen Blattes in ⅔ der Originalgröße in Hirths Kulturgesch. Bilderbuch aus drei Jahrhunderten Bd. II, S. 762 f. (Nr. 1115).[76] Vgl. A. Edelmann, Schützenwesen und Schützenfeste der deutschen Städte vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. München 1890 S. 128 ff., woselbst zum Schluß auch die fünf Stiche Opels reproduziert sind.[77] Nach Edelmann a. a. O.[78] Über die gleichfalls auf dieses Schießen geprägten »Gewinnst-Guldenthaler«, halben Guldenthaler und Gedächtnisklippen s. Edelmann a. a. O. S. 157.[79] Vgl. Glückshafen und Bilderlotterie. Von Julius Leisching. In den Mitteilungen des Mährischen Gewerbemuseums, XVIII. Bd. (1900.) S. 57 ff. u. 65 ff.[80] Grimm, W. B. VIII, 1279. Dief. 155 b/c. Marperger S. 686.[81] Dief. 615a: veru bratspiß. gew. sine carne. 615b verutum, verutrum, verriculum .. bratspiß cum carne. Marperger S. 685. Grimm W. B. II, 312.[82] Havard I, 411. Il semple que dès la première heure sa forme peu compliquée soit parvenue à son point de perfection.[83] Vgl. den während der Drucklegung dieses Aufsatzes erschienenen vortrefflichen II. Band von M. Heyne, Fünf Bücher Deutscher Hausaltertümer; Das deutsche Nahrungswesen. Leipzig 1901. S. 291: »Die geschätzteste Art zu braten aber ist solches am Spieße; wie einfach die Vorrichtung ursprünglich war (und lange gewesen ist), erkennt man an der altnordischen Bezeichnung dafür, teinn, das, wie das angelsächs. tân, ahd. mhd. zein zunächst nichts als Rute, Gerte, Stab meint, und von da aus in die technische Verwendung kommt. So hat auch das ahd. mhd. spiz, angelsächs. spitu von Anfang an nur den Sinn des zugespitzten Holzes.«[84] Mir ist hier leider nur die deutsche Ausgabe zur Hand: Thierbuch Alberti Magni, Von Art Natur vnd Eygenschafft der Thierer.. Durch Waltherum Ryff verteutscht. Frankfurt a. M. Cyriacus Jacobi zum Bart 1545. fol. K. Va: Crothylos ein Zaunschlüpfferlein. ... Man spricht, so man dises Voegelein ropff vnd an ein klein spenlein steck, zum fewr leg, soll es die art vnd eigenschafft haben, daß es sich selber wende.[85] Vgl. Havard, I, 411.[86] Abgedruckt in der höchst verdienstvollen Quellensammlung J. v. Zahn, Steirische Miscellen. Graz 1899. S. 172.[87] Haushaltbuch. Bibl. d. Litt. Ver. Stuttg. CXXXIV. S. 132.[88] Geiler, Arbore humana fol. 98 a.[89] Geiler, Granatapfel fol. d. III. b.[90] L. Uhland, Alte hoch- und niederdeutsche Volkslieder. Nr. 213.[91] Mitgeteilt von Essenwein, Mitt. I, S. 272.[92] Mitt. der Anthropol. Ges. Wien XXII, 106.[93] Hiernach sind meine Angaben im Jahrg. 1900 S. 136 zu berichtigen. Ich glaubte damals noch, das Gerät, das ich inzwischen als Ständer für die Kaffeebrenntrommel erkannt habe, für eine besondere Art von Bratspießständer halten zu müssen.[94] Dieses Stück ist bereits von Meringer a. a. O. XXI, S. 140, Fig. 168 abgebildet worden.[95] L. Beck, Die Geschichte des Eisens. II, 467. (Braunschweig 1893–1895) bildet in Fig. 167 einen in reicher Schmiedarbeit ausgeführten venetianischen vierbeinigen Feuerbock vom Jahre 1577 ab, der auf der Spitze seiner beiden Seitenbügel je einen Eisenkorb trägt, der zwischen denen auf unseren Fig. 10 und 27 ungefähr in der Mitte steht. Beck glaubt, dieselben hätten zur Aufnahme von Kohlenpfannen gedient, mir scheint aber eher, daß sie zum Tragen der Kienspähne bestimmt waren.[96] Vgl. Grimm W. B. II, 309. Artikel »Bratbock«.[97] Meine Anm. 14, Jahrg. 1900 S. 168 wollte nicht den von Meringer als zugehörig angenommenen zweiten dreibeinigen Bock, sondern nur die horizontale, also beiderseitig erhobene Lage der Holzscheite in Frage ziehen.[98] J. H. Schlegel, Sammlung zur Dänischen Geschichte. II, 3, 82. Wie weit die Jahrg. 1900 S. 180 benützte Angabe, daß es im germanischen Norden nie Feuerböcke gegeben habe, bezüglich der allgemeinen Verbreitung des Gerätes durch diese Notiz in Frage gestellt wird, kann ich hier leider nicht entscheiden.[99] Abgebildet in »The South Kensington Museum. Examples of the works of art in the museum and of the decorations of the building with brief descriptions.« London, 1881. I, Taf. 43. Vgl. auch L. Beck, Die Geschichte des Eisens. II, 319 und 466 und Gg. Hirth, Das deutsche Zimmer der Gothik und Renaissance, des Barock-, Rococo- und Zopfstils. 3. Aufl. München 1886.[100] Vergl. »Collection Georg Hirth.« II. Abt. Nr. 1073.[101] Vergl. Meringer, »Das volkstümliche Haus in Bosnien und der Herzegowina« i. d. Wissenschaftl. Mitt. aus Bosnien u. d. Herzegovina. VII. 1900. S. 255. Fig. 11.[102] Vergl. die oben S. 105 erwähnten Abbildungen.[103] Vergl. Mitt. d. Anthrop. Ges. Wien. XXII S. 104.[104] Mitt. d. Anthropol. Ges. Wien XXV, 59 b. Anm. 1.[105] Mitt. d. Anthrop. Ges. Wien. XXV, 60.[106] Auch für England, wo der Feuerbock spät eingedrungen ist (s. o. Jahrg. 1900 S. 183) scheint sich meine Annahme zu bestätigen. Wright, a. a. O. S. 451 sagt folgendes: »John Hedge, a large householder...« in 1504, speaks of »spytts, rakks, cobernys, aundernnys, trevettes, tongs, with all other iryn werkes moveabyll within my house longying.« »This would seem to show that cobirons and andirons were not identical, and it has been supposed that the former denomination belonged more particulary to the rests for supporting the spit.« Diese Trennung von cobiron = Bratspießlager und andiron = Feuerbock mag bestehen bleiben oder nicht, jedenfalls lese ich soviel aus Wright’s Worten heraus, daß derselbe auf Grund seiner Kenntnisse des englischen häuslichen Lebens einen Bratbock als eigenes Gerät voraussetzt, und daß demnach der englische Feuerbock nicht adaptiert ist.[107] Ebenso ist das von Meringer, a. a. O. XXI, S. 137, Fig. 160 abgebildete Exemplar.[108] »Die Gedichte des Königs vom Odenwalde.« Hrsg. Edw. Schröder. (Darmstadt 1900.) II, 218.[109] Vergl. Grimm W. B. I, 581/582.[110] Geiler, Brös. II, 79 a.[111] Die Herausgeber berichtigen diese Auffassung dann mit den folgenden Worten: »Indessen rührt diese Benennung wohl daher, daß in München eine solche Maschine vor andern auf dem sogenannten Prater, einem seit etlichen Jahren zum Vergnügungsorte umgeschaffenen Inselchen der Isar errichtet wurde.«[112] P. v. Stetten, Kunst-, Gewerb- und Handwerks-Geschichte der Reichs-Stadt Augsburg. 1779. I, 183.[113] Schultz, a. a. O. S. 115. Anm. 3. meint, es handle sich um Bratspieße.[114] Paul, Grundr. 2 III, 404.[115] Ibid. 403. Wuttke, Aberglauben § 170 ff.; § 260 ff.[116] Paul, Grundr. 2 III, 278. Grimm W. B. VII, 1159.[117] Grimm W. B. VII, 1159.[118] C. l. m. 4102, 4301/3, 4306, 23161 u. v. a.[119] cf. Studien zur Deutschen Kunstgeschichte, Heft 25.[120] Abgedruckt in Steicheles Archiv für die Geschichte des Bistums Augsburgs III. Band.[121] Wittwer zählt einmal die von ihm erfundenen 100 verschiedenen Schriftarten auf. cf. Khamm, Hierarch. Aug. III. 293 (1793).[122] Die Initialen M. J. A. S. kommen im C. l. m. 18075 vor. Cf. Richl, Studien p. 91, Anm.[123] Den lagernden Hirsch vgl. mit Schongauer B. 94.[124] German. Museum Pap.-Hs. 31,253. Depositum der Kirchenverwaltung Mkt. Bruck. 12 Bl. kl. 4.[125] Die Kirche zu Bruck ist St. Peter (Würfels Diptycha) oder vielmehr den beiden Aposteln Peter und Paul — 29. Juni — geweiht. Eine Geschichte der Pfarrei steht noch aus. Vgl. indes Pickel in Kolde’s Beiträgen zur bayer. Kirchengeschichte IV. 1898. S. 230.[126] im Original nachträglich eingefügt.[127] Tennenlohe.[128] = ob.[129] Auf dem Bild des Historiographen Maximilians, Cuspinian nebst seiner Familie im Berliner Museum.[130] Lichtdruck in Soldan-Riehl, die Gemälde von A. Dürer u. M. Wolgemut, Nr. 97.[131] Auch hiefür bringt Thausing, l. c. S. 352, den Nachweis.[132] Vgl. hierüber Thausing, a. a. O. II, S. 114 ff.[133] Die letzte Redaktion des Kaiserwagens nach der getuschten Federzeichnung in der Albertine vom Jahre 1518, die Dürer möglicher Weise in Augsburg unter den Augen des Kaisers fertigte ist verkleinert in der Kopfleiste zu diesem Artikel wiedergegeben.[134] Abgedruckt von Thausing in den Quellenschriften zur Kunstgesch., 1. Folge, Bd. III, S. 167 ff.[135] Ende September 1518. S. Ullmann, Kaiser Maximilian I., Bd. II, S. 760.[136] Die zweite Variante des Holzschnittes ohne Umrahmung ist vielleicht nur ein späterer Nachschnitt des Originals. Bartsch nimmt im »Peintre graveur« das umgekehrte Verhältnis der Entstehung an.[137] l. c. II. S. 152.[138] Bd. VIII, Sp. 11 ff. Beigegeben ist auch eine allerdings nur mäßige lithographische Abbildung.[139] Katalog der Gemälde des Germanischen Museums, 3. Aufl. S. 35.[140] Anz. f. K. d. D. V. 1862. Sp. 46.[141] Es heißt dort: S. Eye, Leben und Wirken Albrecht Dürers, Übersichtstafel des Besitzstandes der bedeutendsten Dürer’schen Arbeiten in der Imhofschen Sammlung (am Schluß des Buches) im Verzeichnis Willibald Imhofs d. Ae. 1573–1574: Nr. 8 Keyser Maximilian der Erst wasserfarb hat Albrecht Dürer gewislich gemalt fl. 8. Im Inventar von W. Imhofs d. Ae. Erben, 1580: Nr. 8 Ihem Keyser Maximilianus der ersto von Wasserfarben Albrecht Dürers Hanndt umb fl. 8. In dem 1588 an Kaiser Rudolf II. von denselben geschickten Verzeichnis: Nr. 16. Ihem Kaiser Maximilianus von Wasserfarben.[142] S. Quellenschriften zur Kunstgesch. I. Folge Bd. X, S. 158 f.[143] Im Tagebuch der Reise in die Niederlande. S. Lange-Fuhse, Dürers schriftlicher Nachlaß. S. 164 f. »Ich bin auch bei Frau Margareth gewest und hab sie mein Kaiser sehen lassen und ihr den schenken wollen. Aber do sie ein solchen Missfall darinnen hätt, do führet ich ihn wieder weg.«[144] Lange-Fuhse, l. c. S. 175 u. S. 115 Anm. 8.[145] E. v. Engerth, Gemälde, Beschreibendes Verzeichnis etc. III. Band. Deutsche Schulen, S. 95.[146] Das mag hier umsomehr am Platze sein, als unser Codex in costümlicher Hinsicht bereits 1880 von Essenwein im Anzeiger f. Kunde der d. Vorzeit (Sp. 269 ff.) ausführlich besprochen wurde.[147] Abbildungen der Rüstungen dieses Codex finden sich in Essenwein’s Die Helme aus der Zeit vom 12. bis zum Beginne des 16. Jahrhdts. im german. Museum. Nürnberg 1892. Fig. 29, 50, 68.[148] Werke der Holzplastik in Schleswig-Holstein bis zum Jahre 1530. Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Deutschen Plastik von Adelbert Matthaei. Leipzig. Verlag von Seemann & Co. 1901. 249 S. u. 46 Tafeln.[149] Adelbert Matthaei, zur Kenntnis der mittelalterlichen Schnitzaltäre Schleswig-Holsteins. Leipzig 1898. Verlag von E. A. Seemann.[150] Heinrich Rantzau, Cimbricae chersonesi descriptio nova, 1597 vollendet, in Westphalen Monumenta inedita 1729.[151] Der Ort wurde 1582, als der Herzog Adolf den Bau des dort befindlichen Schlosses beendigte, zum Marktflecken erhoben. Er ist bekannt als Geburtsort Theodor Storms.[152] XXIV. Band, 2. Heft, 124–126.[153] Mithoff, Kunstdenkmale und Altertümer im Hannoverschen, Bd. IV, 1877; derselbe, Mittelalterliche Künstler und Werkmeister Niedersachsens u. Westfalens, Hannover 1883, S. 57.[154] Michelsen, Allg. Deutsche Biogr. III, 404 f.; Sach, Geschichte der Stadt Schleswig 1875, 194 f., siehe auch Matthaei, Hans Brüggemann, in der Zs. f. bild. K. N. F. IX, 201–212.[155] Coronayi antiquitates Bordesholmensis coenobii. 17. Jahrhundert; Kunstblatt 1825, Nr. 69.[156] Sach a. a. O.; desgl. Michelsen.[157] Siehe auch Danckwerth, neue Landesbeschreibung der zwei Herzogtümer Schleswig und Holstein, 1652.[158] in Westphalen a. a. O. I. 42.[159] Haupt, die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein II (1888), 296 ff.[160] Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holstein-Lauenburgische Geschichte XIX, 219 f.; siehe auch Matthaei, Schnitzaltäre S. 71.[161] Siehe Sach a. a. O.[162] Kunstblatt 1825 Nr. 69; Mithoff a. a. O.; desgleichen Haupt.[163] A. a. O. 162–166.[164] Die Clichés zu den Abbildungen 1, 3, 5, 6 und 7 stellte uns Herr Professor Matthaei bereitwilligst zur Verfügung, wofür ihm an dieser Stelle herzlicher Dank gesagt sein mag. Sie sind teils seinem Werke »Zur Kenntnis der mittelalterlichen Schnitzaltäre« teils seiner »Holzplastik in Schleswig-Holstein bis zum Jahre 1530« entnommen.[165] Siehe das Nähere bei Matthaei S. 165–166.[166] Seite 42 u. 57.[167] Kugler hat in seinem Handbuch der Kunstgeschichte II, 742 die Ansicht ausgesprochen, daß der Altar eine Jugendarbeit Brüggemanns sei, doch hat sich schon Bode nicht dazu entschließen können, den Altar mit des Meisters Namen zu belegen.[168] Haupt I, 538; Kunstblatt 1825, Nr. 69.[169] Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste II, 136; Lotz I, 540.[170] Goedeke, Grundriß zur Geschichte der deutschen Dichtung. 2. Aufl., II., 482.[171] Vgl. Bächtold, Geschichte der deutschen Litteratur in der Schweiz. Frauenfeld 1892, S. 341 ff.[172] Bächtold, a. a. O., S. 255 ff., 263, 264; vgl. Neujahrsblatt des Waisenhauses in Zürich 1855: Josias Simlers lobpreisender Bericht über das Basler Spiel von der Bekehrung Pauli.[173] Goedeke, a. a. O., II., 136.[174] Georg Gaebel, Des Thomas Kantzow Chronik von Pommern in hochdeutscher Mundart. I-II. Stettin. 1897–1898.[175] Hrsg. H. G. L. Kosegarten. I-II. Greifswald 1816–1817. Für eine kritische Untersuchung der Handschriften und Rezensionen der Pommeriana erhielt vor kurzem abermals Gaebel von der Rubenowstiftung den Preis.[176] Die Pommeriana II., S. 437 ff. hebt von den meisten pommerschen Städten hervor, daß sie »merenteils eine gemawerte stat« sind oder »viel gemawerter hewßer« haben.[177] Dazu Kantzow’s Anmerkung: drei Strome seint die Pene, Zwyne und Diuenow.[178] Vergl. Herbordi Vita Ottonis Ep. Babenb. Lib. II, 28. [Mon. germ. Script. XII, 792] Cernite, inquiunt, his indumentis post omnia beneficia sua nos induit, his aureis cingulis honoravit.[A] Bezüglich des letzten Aufsatzes bessere ich hier nachträglich ein Versehen, das sich eingeschlichen hat, weil ich verhindert war, selbst die Revision zu lesen. Auf Seite 23 ist die Fig. 27 falsch eingestellt, sie muß um eine viertel Drehung nach links verschoben werden, so daß der jetzt nach rechts herausstehende korbähnliche Kienspahnhalter die obere Spitze bildet.[B] Vgl. Jahrgang 1900 S. 144 ff.[C] Aus M. Rumpolt, Ein new Kochbuch. Frankfurt a. M. 1587. Ebendaher stammt Fig. 65.[D] Die Seiten 41–44 sind aus Versehen in der Paginierung zweimal eingesetzt. Anmerkungen zur Transkription:
Der vorliegende Text wurde anhand des Jahrganges 1901 der „Mitteilungen des Germanischen Nationalmuseum“ so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Historische Zitate wurden unverändert überenommen, ansonsten wurden offensichtliche Fehler in Rechtschreibung und Zeichensetzung stillschweigend korrigiert. Bemerkungen in [eckigen Klammern] wurden von den Autoren eingefügt.
Im Originaltext wird regelmäßig die Buchstabenkombination ‚ſs‘ (mit langem ‚s‘) verwendet, meist als Ersatz für das in der damaligen Schreibweise verwendete Schriftzeichen ‚ß‘, seltener auch für ein doppeltes ‚s‘. Im vorliegenden Text wurde durchgehend das Symbol ‚ß‘ verwendet; man beachte aber die damals gebräuchlichen Rechtschreibvarianten. In historischen Zitaten wurden Umlaute teilweise durch einen kleinen Buchstaben ‚e‘ über dem entsprechenden Vokal dargestellt (aͤ, oͤ, bzw. uͤ), teilweise durch die Umlaute ä, ö, bzw. ü; diese Schreibweisen treten stellenweise auch innerhalb eines Satzes vermischt auf.
Namen werden meist gesperrt gedruckt, jedoch wurde dies insbesondere hinsichtlich Vornamen und Namenszusätzen uneinheitlich vorgenommen; im vorliegenden Text wurden diesbezüglich aber keine Änderungen durchgeführt. Eine große Zahl von Begriffen wurden in unterschiedlichen Schreibweisen wiedergegeben (z.B.: ‚Association‘ vs. ‚Assoziation‘, ‚Oel‘ vs. ‚Öl‘), auch innerhalb desselben Abschnitts. Diese Varianten wurden in der vorliegenden Fassung erhalten, sofern der Sinn des Textes dennoch eindeutig erschlossen werden kann.
Der Kupferstich von Hans Brosamer wurde zwei Mal verwendet (auf den Seiten30 und131 ). Links zu größeren Bildansichten sind möglicherweise nicht aktiv.