Matth. 24, 2 (vrgl. Mark. 13, 2; Luk. 19, 44; 21, 6) spricht Jesus in Jerusalem: "Es wird hier nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde". Danach sagt man von Dingen und Verhältnissen, die der völligen Zerstörung entgegengehen:

Es wird kein Stein auf dem andern bleiben.—

Mit dem Bürger in Goethes "Faust" (I "vor dem Thore") citieren wir

Krieg und Kriegsgeschrei

aus Matth. 24, 6: "Ihr werdet hören Kriege und Geschrei von Kriegen . ."—

In Bild und Wort verdanken wir den

Posaunenengel

Matth. 24, 31: "Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen . . ." (vrgl. Offenb. Joh. 8, 2).—

Auf Matth. 25, 15-28, wo von den "vertraueten Centnern" und deren Verwertung erzählt wird, beruht der Ausdruck:

[ Talent.]