schrieb die Königin Luise in ihr Tagebuch, als sie auf der Flucht nach Königsberg am 3. Dez. 1806, von einem Schneesturm überfallen, zu Ortelsburg in ein Bauernhaus einkehren musste. Goethe spricht sich bewegt hierüber aus in den "Sprüchen in Prosa" (n. 153. Werke 19, 43. Hempel. vrgl. "Du speisest sie mit Thränenbrot" . . Ps. 80, 6 und "Der Betrübten Brot" Hosea 9, 4).—

Aus der sich bei Goethe anschliessenden Strophe:

Ihr führt ins Leben uns hinein,

Ihr lasst den Armen schuldig werden,

Dann überlasst ihr ihn der Pein;

Denn alle Schuld rächt sich auf Erden,

ist der letzte Vers sehr bekannt. Dahinter steht bei Goethe ein anderer Gesang des Harfenspielers, welcher beginnt:

Wer sich der Einsamkeit ergiebt,

Ach! der ist bald allein!—

Das Land, wo die Citronen blüh'n,