ist aus dem Liede "Mignon" (Wilhelm Meisters Lehrjahre 3, 1): "Kennst du das Land, wo die Citronen blüh'n?"—

In der 3. Strophe heisst es:

Das Maultier sucht im Nebel seinen Weg,

was auf unklare Menschen angewendet zu werden pflegt.—

In "Wilhelm Meisters Lehrjahren" 4, 9 stehen Philines Worte:

wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an!

Goethe citiert sie in "Wahrheit und Dichtung", 14. Buch, also: "Jenes wunderliche Wort (Spinozas): "Wer Gott recht liebt, muss nicht verlangen, dass Gott ihn wieder liebe", mit allen den Vordersätzen, worauf es ruht, mit allen den Folgen, die daraus entspringen, erfüllte mein ganzes Nachdenken. Uneigennützig zu sein in Allem, am uneigennützigsten in Liebe und Freundschaft, war meine höchste Lust, meine Maxime, meine Ausübung, so dass jenes freche spätere Wort

Wenn ich dich liebe, was geht's dich an

mir recht aus dem Herzen gesprochen ist". Das Wort Spinozas steht in seiner Ethik, pars V, propositio XIX in der Form: "Qui Deum amat, conari non potest, ut Deus ipsum contra amet".—