Als ältere Stellen sind anzuführen:
Alman. de belletr. 1782 S. 100, wo es von den Sturm- und Drang-Dichtern (nach Grimm) heisst: "die Herrn samt ihren Geniestreichen . . . sind beinahe vergessen"; dann erschien 1786 ein Buch unter dem Titel "Folgen einer akademischen Mädchenerziehung, mit unter einige Geniestreiche. Kein pädagogischer Roman"; und endlich schrieb Schiller am 1. Nov. 1790 an Koerner über die wahrscheinliche Verheirathung Goethens mit "Mamsell Vulpius", es könnte ihn doch verdriessen, "wenn er mit einem solchen Geniestreich aufhörte".—
Das häufige Zurückweisen auf Shakespeare bezeichnen wir mit dem Titel eines im "Morgenblatt für gebildete Stände", 1815, No. 113, am 12. Mai erschienenen Aufsatzes von Goethe:
Shakespeare und kein Ende.—
Goethes zuerst für die Ausgaben von 1815 vereinigte Sammlung "Sprichwörtlich" liefert uns den Vers:
Alles in der Welt lässt sich ertragen,
Nur nicht eine Reihe von schönen Tagen;
was bei Luther (B. 57, S. 128) "Gute Tage können wir nicht vertragen" lautet; und das aus dem "Epilog zum Trauerspiel Essex" abgelöste, von Goethe am 18. Okt. 1813, dem Schlachttage von Leipzig gedichtete:
Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag,