und dessen Verfasser unbekannt ist. Jedoch eine 1804 gedichtete Erzählung Langbeins "Die Weissagung" (Langbeins neuere Gedichte, Tübingen 1812, S. 237) hebt an:
In einem Städtlein, dessen Namen
Des Dichters Höflichkeit verschweigt,
und in "Allerhand für Stadt und Land", Jahrg. 1808, 8. Stück, Zittau, herausg. v. G. B. Flaschner, steht S. 117 ein Lied: "Des Dichters Höflichkeit", dessen Strophen mit dem Kehrreime "Das verschweigt des Sängers Höflichkeit" schliessen.—
Namen nennen dich nicht
ist der Anfang eines im Göttinger Musen-Almanach von 1786, S. 127 erschienenen Liedes Wilhelm Ueltzens (1758-1808). Ludwig Berger (1812) komponierte es und Goethe legte dann 1813 dieser Komposition sein Lied "Alles kündet dich an" unter, das den Titel "Gegenwart" trägt.
Später schuf Georg Neumann (im "Rheinischen Odeon" Jahrg. 1. Koblenz 1836) das Lied dadurch um, dass er den 5 Strophen desselben 5 neue Strophen vorstellte. Er hatte die Verwegenheit, diese Umwandlung als ein von ihm verfasstes Gedicht zu bezeichnen und es in die "Gedichte von Karl Georg Neumann, Königl. Preuss. Regierungs- und Medicinalrate a. D." S. 80, Aachen 1841, aufzunehmen. Hier führt es den Titel: "An Charlotte, 1792".—
In Schillers (1759-1805) "Räubern" (1781), 2, 3 lesen wir Karl Moors Worte:
Ich kenne dich, Spiegelberg,
oft umgestellt in: