Theophrast (um 372-287 v. Chr.) pflegte (nach Diogen. Laërt. V. 2 n. 10, 40) zu sagen: "πολυτελὲς ἀνάλωμα εἶναι τὸν χρόνον", "Zeit sei eine kostbare Ausgabe". Hieraus scheint hergeleitet:
Zeit ist Geld,
was wir auch englisch ausdrücken:
Time is money.
In Bacons "Essayes" ("Of Dispatch" 1620) heisst es: "Time is the measure of business, as money is of wares: and business is bought at a deare hand, where there is small dispatch" (Zeit ist der Arbeitmesser, wie Geld der Waarenmesser ist: und Arbeit wird teuer, wenn man nicht sehr eilt).—
Der Redner Pytheas (um 340 v. Chr.) sagte (nach Plutarch "Staatslehren" 6 n. "Demosthenes" 8, sowie nach Aelian "variae hist." 7, 7) von den Reden des von ihm unaufhörlich angefeindeten Demosthenes, dass sie "nach Lampendochten röchen" (ἐλλυχνίων ὄζειν) und noch heute sagen wir
nach der Lampe riechen
von jeder litterarischen Arbeit, welche ohne Anmut der Form nächtliches Studium verrät.—
[ Bei Stobäus (Serm. LXVI, p. 419. Gesn.) finden wir des Menander (342-290 v. Chr.):]
Τὸ γαμεῖν, ἐάν τις τὴν ἀλήθειαν σκοπῇ,