I, 11, 28 bietet (vielleicht nach des Aristophanes "Fröschen", 1498, wo "διατριβὴ ἀργός", "faule Thätigkeit" vorkommt): "strenua . . . . inertia", woraus unser
geschäftiger Müssiggang
entsprungen ist, wenn wir es nicht aus des Phaedrus 2, 5 "occupata in otio" oder aus Senecas ("Üb. d. Kürze d. Leb." 11. g. E.) "desidiosa occupatio", (ebenda 12) "iners negotium", und ("Üb. d. Ruhe d. Seele" 12) "inquietam inertiam" herleiten wollen. Joh. Elias Schlegels Lustspiel "Der geschäftige Müssiggänger" (im vierten Bd. von Gottscheds "Deutscher Schaubühne . . ." Lpz. 1743) machte das Wort in Deutschland geläufig.—
I, 12, 19 steht:
Concordia discors
Zwieträchtige Eintracht,
(Ovid, "Metam." 1, 433 hat: discors concordia);
Principibus placuisse viris, non ultima laus est,
Wer den vorzüglichsten Männern gefiel, dess Ruhm ist gering nicht;