Aus der Scylla in die Charybdis gerathen;

denn Homer schildert die Scylla zuerst.—

Im Gedichte W. Langlands (Mitte des 14. Jahrh.) "Piers Ploughman's Vision" V. 12, 908 heisst es:

Clarior est solito post maxima nebula (sic!) Phoebus.

Glänzender scheinet, als sonst, nach mächtigen Wolken die Sonne.

Das Citat ist in dieser unrichtigen Form durch Jahrhunderte bis in Binders "Novus Thesaurus Adagiorum Latinorum" (2. Ausg., Stuttgart 1866) gewandert; berichtigt, enthält es das bekannte, schon in Sebast. Francks "Sprichwörter" (1541, II, 104a) aufgenommene:

Post nubila Phoebus.

(Nach Wolken die Sonne).

Vielleicht beruht das Wort auf Tobias 3, 23: ". . . nach dem Ungewitter lässest du die Sonne wieder scheinen".—

In dulci iubilo . . .