"Sprüche" 19, 17 steht:

Wer sich des Armen erbarmet, der leihet dem Herrn.—

"Sprüche" 24, 8 lautet: "Wer ihm selbst Schaden thut, den heisst man billig einen

Erzbösewicht".

Als solcher wird Maccabäer 15, 3 Nicanor bezeichnet, der aber anderen Schaden zu thun trachtet.—

Aus "Sprüche" 24, 15: "Laure nicht als ein Gottloser, auf das Haus des Gerechten, verstöre seine Ruhe nicht" mag sich der Ausdruck

Schlaf des Gerechten

entwickelt haben (andere leiten ihn her aus 3. Mos. 26, 6; aus Psalm 3, 6. 7; 4, 9; 127, 2; oder aus Sprüche Sal. 3, 24).—

"Sprüche" 24, 29: "Wie man mir thut, so will ich wieder thun", wird verkürzt zu:

Wie du mir, so ich dir.—