"Sprüche" 25, 11 bringt uns:
Güldene Äpfel in silbernen Schalen.—
"Sprüche" 25, 22 steht geschrieben: wer seinem Feinde Gutes thut, wird "Kohlen auf sein Haupt häufen" d. h. er wird dessen Wangen vor Schamröte erglühen machen. Nach dem Apostel Paulus (Röm. 12, 20) citieren wir dies Wort also:
Feurige Kohlen auf sein (oder: Jemandes) Haupt sammeln.—
Nach "Sprüche" 26, 27: "Wer eine Grube machet, der wird darein fallen" (vrgl. Psalm 7, 16; 9, 16; 57, 7; Predig. Sal. 10, 8; Sirach 27, 29) ist gebildet:
Wer ändern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Vrgl. Hesiod, (Werke und Tage, Vers 265): "οἷ τ' αὐτῷ κακὰ τεύχει ἀνὴρ ἄλλῳ κακὰ τεύχων" (Der Mann, der einem andern Böses bereitet, bereitet das Böse sich selbst.)—
Prediger Salomo 1, 2 und 12, 8 ruft: "Es ist alles ganz eitel", danach wir sagen:
Alles ist eitel.