womit dieser Fürst die lichtscheuen Genossen seiner Gelage zu bezeichnen liebte (s. "Mémoir. compl. et authent. du duc de Saint-Simon". Nouv. édit. 40 voll. Par. 1843. Tome XXIII, p. 20, Tome XXV, 61). Heute wird es gebraucht wie "vornehmer Wüstling".—

Der Grosskaufmann und Handelsintendant Jean Claude Marie Vincent, Seigneur de Gournay (1712-59) sprach in einer Versammlung von Physiokraten, vermutlich im September d. J. 1758, das zur Parole der Freihandelsschule gewordene Wort:

Laissez faire, laissez passer!

Gewerbefreiheit! Handelsfreiheit!

"Laissez-nous faire!" hatte aber schon ein Grosskaufmann Legendre, wahrscheinlich François Legendre, der Verfasser eines damals verbreiteten Rechenbuches, in einer von Colbert vermutlich im Jahre 1680 berufenen Versammlung von Kaufleuten gesagt.—

Aus Vincent de Gournays Munde stammt auch (nach Baron Grimms "Correspondance", Juli 1764) das Wort:

Bureaukratie.

(vrgl. A. Oncken in "Berners Beiträgen zur Geschichte der Nationalökonomie" No. 2. S. 1-131: "Die Maxime 'Laissez faire et laissez passer', ihr Ursprung, ihr Werden. Ein Beitrag zur Geschichte der Freihandelslehre." Bern, 1886).—

Il n'y a que le premier pas qui coûte,

Es kommt nur auf den ersten Schritt an,