rief in der Schlacht bei Grossbeeren am 23. Aug. 1813 die pommersche Landwehr, die im Regen unbrauchbaren Flinten umkehrend und mit Kolbenschlägen auf die Schädel der Feinde einhauend.

In Gustav Partheys "Jugenderinnerungen" (1871; I, 397) heisst es über einen Hauptmann von Rode: "Keinen grösseren Gefallen konnte er seinen Leuten thun, als wenn er ihnen erlaubte, die Gewehre umzukehren und mit dem Kolben zu arbeiten. 'Det fluscht besser'! pflegten sie in ihrem Plattdeutsch zu sagen, und diese Redensart ist lange in manchen Berliner Kreisen einheimisch gewesen, ja man erzählte sich, dass auch dem Kronprinzen von Schweden dieses seltsame Wort zu Ohren gekommen, und er sich nach der Bedeutung erkundigt. Als man ihm dieselbe deutlich gemacht, habe er zu den Pommern und Uckermärkern gesagt: Eh bien, flouchez toujours!"—

Nach v. Treitschke ("Deutsche Gesch. im 10. Jahrh.", Lpz. 1879, 1. B., S. 504) wurde Blücher am 19. Okt. 1813, während er die Russen gegen das Gerberthor in Leipzig führte, zum ersten Male von den Kosaken mit dem Ehrennamen begrüsst:

Marschall Vorwärts!—

Am 23. Nov. 1814 schrieb Jacob Grimm an seinen Bruder Wilhelm (Briefwechs. d. Brüd. Grimm. Weimar 1881) vom Wiener Kongress her, der im September begonnen hatte: "Wie dieser Tage der prince de Ligne sagte: "le congrès danse beaucoup, mais il ne marche pas"." Gewöhnlich wird dies Spottwort des österreichischen Feldmarschalls Karl Josef Fürst von Ligne († Dez. 1814) in der Form citiert:

Le congres ne marche pas, il danse.

Varnhagen von Ense ("Galerie v. Bildnissen aus Rahels Umg. u. Briefwchs." Lpz. 1836. I, 92) schreibt: "Der Fürst von Ligne erlebte noch den grossen Kongress von Wien, wo die Feste leichter als die Geschäfte in Gang kamen, und sein berühmtes Wort veranlasst wurde:

Der Kongress tanzt wohl, aber geht nicht".—

H. v. Treitschke ("Hist. u. polit. Aufs.", 4. Aufl., Lpz. 1871, I, 171) sagt in "Hans von Gagern" (München 1861): "Man kennt Blüchers Toast nach Waterloo (18. 6. 1815):