Die Geister platzen aufeinander
steht in Luther s (1483-1546) auf das Münzersche Treiben in Altstadt bezüglichem Briefe (vom 21. August 1524) "an die Fürsten zu Sachsen von dem aufrürischen Geiste", B. 53, Nr. 108, S. 255ff, in der Form: "Man lass die Geister auf einander platzen und treffen".—
Nach dem "Was ist das?" zum 8. Gebot in Luthers "Katechismus" (1529) sollen wir
Alles zum Besten kehren,
und im dritten Hauptstück heisst es: "Vater unser, der du bist im Himmel.—Was ist das? Gott will uns damit locken, dass wir glauben sollen, er sei unser rechter Vater". Hiernach ist
Er will uns damit locken
ein geflügeltes Wort geworden. Ebenda zählt Luther in der Erklärung der "vierten Bitte" des "Vaterunsers" auch
Gute Freunde, getreue Nachbarn
zu "unserem täglichen Brod".—
Wasser thuts freilich nicht