Wer im Glück ist, der lerne den Schmerz;
4, 7:
Auf den Bergen ist Freiheit!
Die Welt ist vollkommen überall,
Wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.
Das Leben ist der Güter höchstes nicht,
Der Übel grösstes aber ist die Schuld.
Der zweite Vers ist die Übersetzung von Ciceros[ad. fam. VI, 4, 2]: ("nec esse ullum malum praeter culpam".—A. W. v. Schlegel versah diese Verse mit Bezug auf Müllners Drama "Die Schuld", 1816, im Wendtschen Musen-Almanach von 1832 mit der Überschrift: "Unter Müllners Bildnis" und Carl Bagger["Digtninger, gamle og nye", 1836] schreibt:
[In ein Stammbuch.] Das Leben ist der Güter höchstes nicht,
Der Übel grösstes aber sind die Schulden).—